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VERWENDUNG
OXYUREN
Lateinischer Name: Oxyuris equi
Umgangssprachlich: Pfriemenschwanz, Anuswurm
Größe/Aussehen: männlich circa 0,8 – 1,5 cm, weiblich: 2,5 – 12 cm; weißliche, teils durchsichtige filigrane Würmer mit meist durchsichtigem, spitz zulaufendem Schwanz – ähneln einer Sojasprosse Achtung: Gerne werden Oxyuren mit Spulwürmern verwechselt!
Vorkommen: Hier handelt es sich um ein individuelles Problem eines Pferdes in der Herde. Oft haben diese Pferde ein Problem mit ihrem Immunsystem.
Die Oxyuren leben im Enddarm und kommen zur Eiablage aus dem After, dies verursacht teils massiven Juckreiz mit Schweifscheuern, wodurch sie als sehr lästig anzusehen, in der Regel aber nicht gesundheitsgefährdend für die Pferde sind.
Nachweis: In der Kotprobe ein reiner Zufallsbefund, von daher gilt hier die Sichtung der Würmer am After, oder im Kothaufen, sowie die Sichtung der Eiablage am After als „beweisend“. Ebenfalls kann ein Tesaabklatsch zur Untersuchung eingesandt werden oder ein Bild des Fundes.
Behandlung: Bei Sichtung oder beschriebener Problematik nimm am besten Kontakt zu uns auf um das Vorgehen und/oder Nachweis zu besprechen. Wenn das Pferd einen nachgewiesenen Befall hat, besprechen wir, wie die Therapie am sinnvollsten wäre.
Leider sind Oxyuren sehr hartnäckig, sodass die Therapie teils Monate in Anspruch nimmt. Weshalb hier ein entsprechender Behandlungsplan sowie die Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen erforderlich werden.
Stand: Januar 2025
Alle Rechte an diesem Text verbleiben bei Tanja Maletzki, info@kotlabor.de